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Warum geht jemand zum EnjoyWorkCamp?

16.10.2015 – Ich bin ein begeisterter Unterstützer des EnjoyWorkCamps. Am 6./ 7. November treffe ich dort erneut hochkarätige Menschen. Viele tragen eigene Fragen zu Lebens- und Arbeitswelten mit Zukunft im Gepäck. In unserer Auseinandersetzung darüber lernen, denken und kommen wir alle weiter. Das Ganze findet im Literaturhaus mit einem trefflichen Ambiente statt. Bis vor einigen Tagen fand ich: Das ist mir die Teilnahme wert! Dann fragte meine Frau: »Du kennst es ja schon, doch was überzeugt jemand Neues, den Invest von über zweihundert Euro für eine Konferenz ohne klare Agenda auszugeben?«

Liebe Leserin, lieber Leser,
Die ketzerische Frage erboste mich zuerst. Hielt ich die Argumentation doch für absolut ausreichend. Dann fiel mir mein Verhalten ein, wenn man mir eine Konferenzteilnahme nahelegt. Ich schaue kurz auf die Inhalte, danach auf den Preis und schlussendlich – insofern einsehbar – auf die Liste der Referenten. Meistens geht der Hinweis anschließend in die geistige Ablage P. Ob der eigenen Begeisterung für das #EWC15S wollte ich allen anderen dieses Prüfungsrecht absprechen.

Was sagt der Homo Economicus zur EWC-Teilnahme …

In den letzten Tagen gab es mehrere Kommentare, die den Preis des EWC in Höhe von 249,00 € zzgl. MWSt als teuer empfanden. Die Aussage der Veranstalterin Franziska Köppe: »Die Unkonferenz gibt es zum Selsbstkostenpreis.« fanden Kommentatoren in den Social-Media-Kanälen kritisch bis unwahr. Ihre Wahrnehmung beruht auf dem Vergleich zu anderen BarCamps, die meist um die 100 € kosten. Beide Perspektiven konzentrieren die Kostenoptimierung des Homo Economicus. Nimmt dieser sich ernst, muss er ihr den möglichen Wert gegenüberstellen.

Mehrere hundert Euro gewonnen

Gehe ich in die Teilnehmerliste des #EWC15S entdecke ich viele wertvolle Menschen. Hier ein Auszug derer, die ich kenne:

  • Dr. Eberhard Huber
  • Tim Weinert
  • Dagmar Woyde-Köhler
  • Christian Botta
  • Dr. Andreas zeuch
  • Holger Zimmermann
  • Johannes Korten
  • Daniela Röcker
  • Guido Kroll
  • Birgit Osterholt
  • Tilo Hensel
  • Christian Obad
  • Stephan Heiler
  • Helge Straube
  • Marie Glück
  • Christine Neidhardt
  • Karlheinz Venter
  • Stefan Schneider

Der BarCamp-Rahmen ermöglicht mir, meine Fragen und Probleme mit diesen sowie allen weiteren Teilgebern persönlich zu bearbeiten. Anstatt denjenigen, die davon Vorträge anbieten, nur zu lauschen, gibt es eine konkrete Beratung, Reflexion, Hilfe usw. Zu verschiedenen Teilgebern bekommt man im normalen Leben gar keinen Zugang – unbezahlbar. Nimmt man als Homo Oeconomicus für die anderen einen unterirdisch realitätsfremden Ø-Preis von 60 € pro Stunde an. Kombiniert man diese Annahme mit der Absicht an den zwei Tagen acht Stunden konzentriert dabei zu sein. Ist die Veranstaltung in meinem Fall

60 € x 8 (Stunden) x 14 (buchbare Dienstleister) = 6.720,00 € Wert.

Und da rechne ich die Menschen raus, die ich noch nicht kenne!

Davon die 249,00 € Invest abgezogen, lande ich bei 6.471,00 €

Mehrwert. Vorausgesetzt, ich bin bereit, meine Fragen und Probleme in den Ring zu werfen.

Voraussetzungen für eine gute Wette

Die Sicherheit, diesen hohen Gegenwert zu erreichen, stützten verschiedene spezielle Faktoren rund um das EnjoyWorkCamp:

  • Die Gastgeberin – Franziska Köppe sichert mit der ihr eigenen enthusiastischen Freude und Akribie die Qualität der Veranstaltung [Wohlfühlfaktor] wie die der Impulsgeber [handverlesen].
  • Beim EWC geht es um Klasse – andere BarCamps finanziert die schiere Menge der Teilnehmer (gerne 150 und mehr). Was dem Format wenig schadet, lässt häufig die Inhalte leiden. Das EWC ist auf maximal 100 Menschen begrenzt.
  • Die Mischung – passend zum Thema – Lebens- und Arbeitswelten mit Zukunft – schafft Franziska es wiederholt, den in der Umsetzungspraxis Fortgeschrittenen [Dienstleister, Unternehmer und Mitarbeiter ] eine Austauschplattform zu geben.

Fazit

Ich kenne keine andere Veranstaltung, die mir als kaltrationalem Homo Oeconomicus mit einem vergleichbar niedrigen Risiko einen höheren Gegenwert zusichert. Anderen BarCamps fehlt die Qualitätssicherung. Traditionelle Konferenzen verwehren mir die persönliche »Arbeits-«Zeit mit den Experten. Wen Fragen zur Zukunft von Arbeits- und Lebenswelten umtreiben, sollte gerne bis hin zum dreifachen bezahlen, Hauptsache man nimmt teil.

Wir wollen denken!
Gebhard

Weitere Infos:


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