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Gibt es ein Modell für alle?

10.03.2016 – In meinen Transformationsprojekten geht es wiederholt darum, verschiedensten Menschen zu zeigen, wie wir Firmenphilosophien/ -kulturen/ -Modelle unterscheiden können. Sie brauchen es, um die Veränderung gegenüber der Familie und von Freunden zu erklären. Auf meiner ständigen Suche, es ihnen zu erleichtern, entwickelte ich eine ebenso einfache wie aufschlussreiche Form ...


Liebe Leserin, lieber Leser,

interessiert Dich das »neue« Arbeiten? Arbeit 4.0? Die Netzwerk-Organisation? Eigenmotiviertes Handeln im Beruf? Eigenverantwortlichkeit am Arbeitsplatz? Mich auch!

Streitest Du Dich hin und wieder mit den Vertretern der »alten« Form? Regst Du Dich dann regelmäßig auf, wie verbohrt die anderen doch sind?

Der Alltag von Menschen in meinen Transformationen ist, dass sie ihr verändertes Tun, ihrem sozialen Umfeld erklären wollen. Viele von ihnen koppeln zuerst emotional an. Verständlich machen sie es erst, sobald die Mitmenschen das verlangen. Zudem kommen neue Mitarbeiter in die Firma. Sie sollen die reformierte Kultur von Beginn an verstehen.

Die Erläuterungen starten oft bei den frisch geformten Teams. Sie heißen jetzt beispielsweise Organe. Schnell kommt das Gespräch auf die fehlenden Führungskräfte. Es geht weiter mit der strikten Forderung nach Eigenverantwortung. Dann die Tatsache, in strategische Unternehmensentscheidungen eingebunden zu sein. Vom Hundertsten ins Tausendste in Minuten.

Den Zuhörern schlackern die Ohren über so viel Neuartiges. Mitfühlend hinterfragen sie das Gehörte, um ihre Lieben vor Dummheiten zu schützen. Diese erkennen, dass man sie offensichtlich falsch verstehen will. Augenblicke später stecken Menschen, die einander mögen, mitten in einem handfesten Streit. Das hilft weder ihnen noch der Idee des neuen Arbeitens.

Kommt Dir die Situation bekannt vor? Von ihr gingen meine Überlegungen aus. Ich suchte nach einer gemeinsamen Grundlage. Beide Parteien brauchen ein übereinstimmendes Verständnis für die Zusammenhänge in Firmen. So gelingt es, die Unterschiede zu besprechen, ohne darüber in Krach geraten zu müssen.

Mir fiel auf, dass wir Menschen, in allen mir vertrauten Konzepten, fast schon die Störgröße schlechthin darstellen. Vorne weg steht das Modell. Dann zimmern wir uns die Charaktere zurecht, die wir dafür benötigen, dass es funktioniert. Ein Ansatz braucht faule, hinterhältig betrügende Taugenichtse. Der andere empathisch intrinsisch motivierte Gutmenschen. Für beide gibt es in der Menschheit ausreichende empirische Anschauungsexemplare, um zu behaupten: »Ich habe recht!«

In der Auflösung des Konflikts bringt uns das keinen Strich weiter. Zunehmend sah ich klarer. Wir brauchen ein Muster, das die Menschen im Ursprung mit der Firma verbindet, ohne ihnen gleich Verhaltensvorgaben vorzuschreiben. So entstehen die Brücken von der gelebten Geschichte hin zur möglichen Utopie.

In meiner Antwort beschreibe ich die sozial-generische Firmen-DNA. Sie ist der Ansatz, Wirtschaft auf seine genetischen Bestandteile zurückzuführen. Davon ausgehend ist jede Unternehmensform denkbar. Auf das Modell bezogen zeigt es die daraus resultierenden Konsequenzen für die Bausteine ebenso des Geschäfts wie unseres Lebens.

Stells Dir vor – Es ist einfach, wenn Du’s nur versuchst …
Gebhard


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