Gebhard Borck. Unternehmer, freiberuflicher Berater und Autor im Dienste der Betriebswirtschaft mit Menschen

Glücklicherweise kann ich auf ein sehr erfülltes Leben zurückschauen. Geprägt ist es sicherlich durch meine Art, Dinge anzugehen, auch wenn nur zu vielleicht 40% klar ist, was ich will. Ich gehe es auch gerne an, wenn mir nur klar ist, was ich nicht mehr will. Das heißt, bevor ich mich in langen Theoretisierereien verliere, probiere ich es einfach mal aus.

Gebhard Borck - Mein Weg

Wie ich im Gymnasium lernte, ist das keineswegs so hemdsärmelig, wie es sich hier liest. Vielmehr ist es naturwissenschaftliche Forschung. Sobald ich einen Versuchsaufbau herstellen kann, setze ich den Versuch um. Dann halte ich fest, was nicht geklappt hat. Diese Punkte lasse ich ruhen und verfolge weiter, was funktioniert hat. Wissenschaftlich gesehen, ist das der kürzeste Weg zum Erfolg.

Seit über 30 Jahren bin ich Teil unserer Arbeitswelt

Die ersten 17 sind geprägt durch Jobs, die übrigen 14 durch selbstgewähltes Engagement. Methoden und Werkzeuge für Beratung, Kommunikation, Teamentwicklung und (Multi-)Projektmanagement sowie deren Anwendung praktiziere, entwickle und wende ich deshalb seit über drei Jahrzehnten an, obwohl ich noch lange keine 60 bin.

Meine Findungsphase als Profi erreichte seinen ersten Abschluss im Diplom als technischer Betriebswirt Fachrichtung Logistik und dem Ende meines Engagements in den angelernten Niederungen von Produktionen (Glüherei, Satelittenelektronik, Offsetdruck etc.), Verwaltungen (Posteingang, Versand, Kuvertierung etc.) und bei Dienstleistern (Müllabfuhr, Baumaschinenvermietung, Druckerei Satz etc.).

Danach versuchte ich mich als Assistent der Geschäftsführung eines Mittelständlers. Trotz inhaltlicher Erfolge klappte es kulturell nicht. Den Satz: „Das sind alles gute Ideen Herr Borck. Dennoch ist es mein Unternehmen. Damit entscheide ich, was wir tun und lassen.“ verstehe ich heute sehr, sehr gut und respektiere ihn. Meine Reaktion vor über einer Dekade führte mich in meine seither andauernde Selbständigkeit.

Internationales, agiles Multi-Projekt-Management

Nach knapp zwei Jahrzehnten im Mittelstand war meine Freiberuflichkeit zunächst durch internationales agiles Multiprojektmanagement innerhalb der technischen Forschung / Entwicklung von Konzernen geprägt. Hier war ich insbesondere in Technologie-, Software- und Organisationsentwicklungsthemen einbezogen. Der Forschung und Entwicklung ist geschuldet, dass ich über diese Projekte nicht sprechen kann. Nur so viel: Ich konnte mich in Themen und Technologien wie Knowledge-Management, Ontologien, Digitale CAD-Prozesse, RFID, Gläserner Prototyp, dynamische Protokollierung, dezentrale Flächenorganisation, interne Akademie, LEAN, KAIZEN etc. einarbeiten. Das alles mit amerikanischen, indischen, englischen, österreichischen, türkischen und deutschen Kollegen.

Nach vier Jahren wollte ich mehr zu wirksamen Veränderungen beitragen. Ich reflektierte meine Erfahrungen und verstand, dass Wandel in Organisationen die Beteiligung von vielen Menschen ermöglichen sollten. So wurde ich Großgruppenmoderator und entwickelte eine eigene Großgruppenmethode. Mit dieser Kompetenz ging ich wieder zurück zum Mittelstand, von dem ich ja ursprünglich kam.

Wirksame Veränderungen in Organisationen und mein erstes Buch “Affenmärchen”

In den Folgejahren sammelte ich sowohl im Mittelstand als auch bei internationalen Konzernen Erfahrungen in der Umsetzung von wirksamen Veränderungen in Organisationen. Daraus entstanden Fragen nach einer menschlicheren und wirksameren Wirtschaft für Firmen. 2011 erschienen meine Gedanken dazu im Buch Affenmärchen – Arbeit frei von Lack und Leder, das auch als Blog veröffentlicht ist. Seit 2012 habe ich das Glück, mein Know how, meine Ideale und Ideen in Zusammenarbeit mit Kunden umsetzen zu können, die sich mit ihrer Firma und mir auf den Weg zu einer menschlichen Betriebswirtschaft machten.

Methodisch wurde ich in den 80er Jahren durch die Pfadfinder geprägt. Hier speziell durch die Pfadfinderschaft St. Georg. Bei den Pfadfindern lernte ich mit 11 Jahren Projekte im Team zu entwickeln, zu entscheiden und umzusetzen. Mit 14 begann ich dieses Tun zu reflektieren. Das mache ich bis heute und verstehe so die Mechanismen dahinter zunehmend besser.

Ein Anspruch der Pfadfinderpädagogik ist: Wir begleiten Jugendliche zu eigenständigem Denken und machen sie bereit für eigenverantwortliches Handeln. Dieser Anspruch prägt mein Leben und Arbeiten sowie meine Methoden bis heute – auch mit Erwachsenen.



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